Die verlassene Straße

Die verlassene Straße

Freies Projekt: Filmen und Fotografieren mit Drohnen

Die Fotografie ist nicht nur mein Beruf, sondern ich fotografiere auch in meiner Freizeit leidenschaftlich gerne und habe immer eine Kamera dabei. Das kann eine „richtige“ Kamera sein oder einfach nur mein Handy. Hauptsache, ich habe ein Werkzeug dabei, mit dem ich spannende Momente festhalten kann. Aber wenn ich ehrlich bin, vermisse ich beim Fotografieren mit dem Handy die Haptik und das Gefühl einer „richtigen“ Kamera in der Hand. Mit einer Kamera in der Hand nehme ich den Prozess des Fotografierens viel intensiver wahr, und meine Bilder werden dadurch oft besser. Ich kann intuitiv spüren, wie sich der besondere Moment ankündigt. Wahrscheinlich bin ich mit der Kamera einfach konzentrierter bei der Sache des Fotografierens als mit dem Mobiltelefon.

Doch nun zu meinem freien Projekt. In meiner Freizeit fotografiere ich regelmäßig. Je nach Stimmung und Laune decke ich die unterschiedlichsten Genres ab. Mal zieht es mich in die Landschaftsfotografie, mal zur dezente Straßenfotografie und manchmal auch zu ganz anderen Genres der Fotografie. Dabei lasse ich mich nicht einschränken und habe einfach Spaß daran.

Der Blick von oben erweitert Horizonte

Ein ganz besonderes Hobby von mir ist das Fotografieren und Filmen mit Drohnen. Schon als Kind haben mich ferngesteuerte Modelle wie Autos, Schiffe und Flugzeuge fasziniert. Und mit Drohnen oder Multicopter kann ich meiner Leidenschaft der Luftbildfotografie regelmäßig nachgehen. Was mich daran besonders begeistert, ist die Möglichkeit, Dinge aus der Vogelperspektive zu betrachten. Die Welt von oben zu sehen, gibt mir einen etwas distanzierteren Blick auf die Dinge. Das erweitert meinen Horizont und meine Sichtweise für die unterschiedlichsten Objekte.

Mit dem Hobby die Landschaft erkunden

Ich nutze mein Hobby gerne, um aus der Stadt herauszukommen und die Landschaft zu erkunden. Ich suche mir Orte, die meine Aufmerksamkeit erregen, die ich spannend finde, um sie von oben zu betrachten und festzuhalten.

Geeignete Szenen suchen und für eine Geschichte zusammenstellen

Kürzlich habe ich einen kleinen Film mit der Drohne gedreht, den ich hier gerne zeigen möchte. Beim Zusammenstellen der Szenen lasse ich mich immer gerne ein wenig treiben. Ich schaue mir die einzelnen Sequenzen an und suche nach dem möglichen Zusammenhang der Geschichte, die in den einzelnen Bildern steckt. Dabei finde ich es immer wieder unglaublich spannend, wie die Musikauswahl die Wirkung der Bilder beeinflusst.

Wie Musik die Bildwirkung verändert und die Stimmung beeinflusst

Die Stimmung, als ich mit der Drohne über den Baumwipfeln flog, war ruhig und friedlich. Es war still und kalt, wie man am Schnee auf dem Waldboden sehen kann. Die Drohne gab mir einen tiefen Einblick in den Wald und auf diese kleine, unbefahrene Straße, die sich durch den Wald schlängelte. Wenn ich daran zurückdenke, erinnere ich mich, wie entspannt ich war und wie angenehm es war, dort ganz bei meinem Hobby zu sein.

Aber jetzt im Film, mit der düsteren Musik, erzeugen die Bilder ein beklemmendes Gefühl. Sie erinnern vielleicht sogar an einen Hitchcock-Film, bei dem wir das Gefühl haben, dass jeden Moment etwas Schreckliches passieren wird. Dann fährt das Auto durchs Bild und es bleibt rätselhaft ob hier jemand auf der Flucht ist oder ob jemand mit bösen Absichten jemand anderen verfolgt. Unklar bleibt auch, warum zum Schluss die Kreuzung so dominant in Szene gesetzt ist. Die Antworten auf diese Fragen werden im Film bewusst offengelassen, um dem Betrachter Raum für seine eigene Interpretation zu geben.

Ich hoffe, Ihnen hat dieser Einblick in mein kleines Filmprojekt gefallen. Wenn Sie neugierig geworden sind und mehr davon lesen möchten, folgen Sie einfach meinem Blog und bleiben Sie so auf dem Laufenden.

Vielen Dank fürs Lesen und Ihre Aufmerksamkeit!